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Freikarte RENEXPO® 2010 für GIH-Mitglieder


Die städtische Energieversorgung der Zukunft steht vor großen Herausforderungen: Versorgungssicherheit, effizienter und kostensparender Verbrauch sowie Verminderung von CO2-Emissionen sind nur einige Schlagworte, die kommunale Energieversorger beschäftigen. Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien erfordert außerdem die Integration unzähliger dezentraler Energieerzeugungsanlagen. Gefordert sind intelligente Systeme, die eine variable Energieerzeugung und flexiblen Verbrauch aufeinander abstimmen und ein gezieltes Monitoring und Controlling erlauben.

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Ministerin Conrad kritisiert Streichung von KfW-Förderung:
„Verlierer sind Hausbesitzer, Handwerksbetriebe und der Klimaschutz“

Das geplante Aus für zahlreiche Förderungen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die energiesparende Sanierung von Wohngebäuden kritisiert die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad scharf: „Die Bundesregierung setzt ihre Politik contra Energieeinsparung und erneuerbaren Energien mit allen negativen Folgen fort. Dass jetzt auch noch die Fördermittel für sanierungswillige Hauseigentümer zusammengestrichen werden, ist eine Bankrotterklärung für den Klimaschutz, denn in den Gebäuden lässt sich die meiste Energie sparen. Das Nachsehen haben außerdem das Handwerk und alle Wohnungs- sowie Hauseigentümer, die sich zum Beispiel eine Dämmung nicht mehr leisten können und so weiterhin hohe Energierechnungen zahlen müssen. Die Konzentration der Bundesregierung auf die Förderung  teurer Komplettsanierungen verkennt die wirtschaftliche Lage vieler Haushalte, denen eine derartige Sanierung zu riskant ist oder die von Ihrer Bank erst gar keinen Kredit erhalten.“

Verlierer seien auch die vielen Handwerksbetriebe, die mit der energiesparenden Sanierung Beschäftigung sichern und ausbauen konnten.

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Tchibo-Energieberatung in der Kritik

Verbraucherschützer raten zu genauer Prüfung der Preise

Hamburg. Tchibo bietet ab 11. August 2010 im Rahmen einer Aktionswoche Energieausweise, Thermographie und Energieberatung an. Stefan Materne, Technischer Sachbearbeiter im Energieteam des Verbraucherzentrale Bundesverbands meldet Zweifel an der Preisgestaltung an und rät dazu, auf jeden Fall Vergleichsangebote anderer Energieberater einzuholen. Dieter Bindel, Vorsitzender des Energieberaterverbands GIH in Baden-Württemberg sieht das ähnlich.

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Die KfW Bankengruppe wird zum 01.09.2010 wichtige Programmteile bei der Förderung energetischer Sanierung einstellen.


Einzelmaßnahmen werden nicht mehr gefördert


Im Programm „Energieeffizient Sanieren Einzelmaßnahmen“ (Programm-Nr. 152/430) wurden bisher neben der Komplettsanierung auch Einzelmaßnahmen gefördert. Darunter fielen Dämmung, Heizungserneuerung, Fensteraustausch und auch Lüftungseinbau bei Miet- und Eigentumswohnungen sowie Wohngebäuden.


Ab 01.09.2010 fällt die Förderung von Einzelmaßnahmen in diesem Programm weg.  

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Bundesrat für weitere Förderung erneuerbarer Energien

Die Länder haben in ihrer heutigen Plenarsitzung die Bundesregierung gebeten, umgehend alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, damit zügig wieder Förderungen aus dem "Marktanreizprogramm" und den weiteren Klimaschutz-Förderprogrammen vergeben werden können. Hierzu sei es erforderlich, die Aufhebung der bestehenden Haushaltssperre beim Bundestag zu beantragen.
Auch soll die Bundesregierung bei den Förderprogrammen im Klimaschutz mittelfristig eine ausreichende Mittelausstattung sowie eine Verstetigung und Planbarkeit der Förderung gewährleisten.
Aus Sicht des Bundesrates leisten das "Marktanreizprogramm" und die "nationale Klimaschutzinitiative" einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt. So habe das Zuschussvolumen allein im Jahr 2009 nahezu 375 Millionen Euro betragen. Dies habe im Zusammenhang mit den zugesagten Förderkrediten in Höhe von 300 Millionen Euro Investitionen von insgesamt drei Milliarden Euro ausgelöst.
Die Länder halten daher die Fortführung der Programme sowohl aus klima- als auch aus wirtschaftspolitischen Gründen für dringend erforderlich. Ein Förderstopp würde sich negativ auf Investitionen im erneuerbaren Wärmebereich auswirken, zu Auftragsrückgängen und unter Umständen auch zu Arbeitsplatzverlusten führen und sei daher ein falsches politisches Signal.

Bundesrat Pressemitteilung 83 / 2010

Veröffentlicht am: 04.06.10

 


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